Mietpreisüberwachung geförderter Wohnraum

Überprüfung von Mieten im geförderten Wohnungsbau und Verfolgung überhöhter Mietpreise

Der / Die Vermieter/in von geförderten Wohnungen muss die sogenannte Kostenmiete als Obergrenze der Mietforderung beachten. Dabei wird die Anfangsmiete einer geförderten Wohnung dem/der Vermieter/in durch behördliche Genehmigung vorgegeben. Spätere Mietänderungen infolge von Veränderungen von Zinsen, Verwaltungs- und Instandhaltungspauschalen usw. sind in eigener Verantwortung zu berechnen (altes Recht bis 31.12.2002 - § 8 Wohnungsbindungsgesetz - WoBindG).

Nach neuem Recht ab 01.01.2003 (§ 16 Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen - WFNG NRW - in Verbindung mit BGB) wird die höchst zulässige Miete (Bewilligungsmiete) in der Förderzusage bestimmt. Hier sind auch Änderungen der Miete enthalten.

Fordert der/die Vermieter/in ein überhöhtes Entgelt, hat der/die Mieter/in einen privatrechtlichen Anspruch auf Erstattung der zu viel gezahlten Miete.
Sowohl Vermieter als auch Mieter können sich bei Problemen, die die Ermittlung oder Höhe der Kosten-/Bewilligungsmiete der geförderten Mietwohnung/en betreffen, an den Fachbereich Wohnen wenden.

Stand: 12.01.2018

Servicekonto

Um Online-Dienstleistungen nutzen zu können, ist ein Servicekonto erforderlich.

Bitte melden Sie sich hier mit Ihrem persönlichen Konto an, oder erstellen Sie hier ein neues Servicekonto.

Gebühren

Die Verwaltungsgebührenordnung finden Sie unter 'Gebühren' in der entsprechenden Dienstleistung.Für den Vermieter fallen je nach Aufwand ab 60,00 Euro (Tarifstelle: 29.1.14.a) und b)) und für den Mieter fallen keine Gebühren an

Unterlagen

> Mietvertrag > Mieterhöhungsschreiben

regio iT Version bis-portlet: 3.8.0